Wir hatten eine wunderschöne Taizé-Fahrt und die Gesänge klingen noch nach, sie erfüllen mich und singen in mir. Fünf von uns sieben Personen waren zum ersten Mal in dem kleinen Dorf in Frankreich, zu dem in unserer Woche ca. 3500 vorwiegend junge Menschen gepilgert waren. Während es in der Kirche sehr besinnlich zugeht und 3x am Tag für 7 Minuten alle schweigen wird abends vor dem Ojak fröhlich und international gefeiert. Mehr als 30 verschiedene Nationalitäten waren vertreten, nicht nur aus Europa, sondern auch aus anderen Kontinenten.
Wir haben auch gemeinsam die Sonnenfinsternis und wundervolle Sternenhimmel erlebt und hatten so einige extra Treffen mit einzelnen Brüdern. Leider ist uns auf dem Rückweg in der Nähe von Karlsruhe ein Auto seitlich in den Bus gefahren und hat uns in voller Fahrt umgeworfen, so dass wir auf der Seite liegend weitergerutscht sind. Trotz der Schwere des Unfalls, für den für 2h die Autobahn gesperrt werden musste, sind wir alle nur mit leichten Verletzungen davon gekommen. Schließlich konnten wir mit dem grüßten Teil unseres Gepäcks im Zug weiterfahren und kamen in der Nacht wieder in unseren Zielorten an. Wir sind sehr dankbar, dass wir alle trotz allem gut angekommen sind – darum hatten wir vor der Abfahrt gebetet.
